In vielen Veranstaltungsräumen beginnt jedes Event gleich: Technik wird aufgebaut, verkabelt, eingestellt – und nach dem Abend wieder abgebaut. Dabei ändert sich von Veranstaltung zu Veranstaltung oft nur die Stimmung, nicht der Raum. Eine fest installierte, smarte Lichtsteuerung legt diese Stimmungen auf Knopfdruck ab: Empfang, Dinner, Präsentation, Party. Dieser Beitrag zeigt, wie das funktioniert und worauf es bei der Planung für eine Location ankommt.
Das Wichtigste in Kürze
- Szenen statt manueller Einzelsteuerung: Jede Veranstaltungsphase ist einmal programmiert und mit einem Tastendruck abrufbar.
- Die Bedienung muss für wechselndes Personal funktionieren – ein klares Bedienkonzept ist wichtiger als die Zahl der Leuchten.
- Raumlicht, Beschattung und Effektlicht (DMX) lassen sich in einer Steuerung zusammenführen – ZenIQ plant und programmiert das herstelleroffen.
Das Problem klassischer Eventtechnik
Viele Locations arbeiten mit einer Mischung aus fest verbautem Raumlicht, mobilen Scheinwerfern und einem Lichtpult, das nur eine Person im Haus wirklich bedienen kann. Das funktioniert, solange genau diese Person da ist. Fehlt sie, wird improvisiert – mit Raumlicht, das entweder ganz an oder ganz aus ist. Für größere Veranstaltungen wird zusätzlich Technik gemietet und neu verkabelt. Das kostet Zeit beim Aufbau, Geld bei jeder Miete und Nerven, wenn kurz vor Beginn etwas nicht funktioniert.
Szenen statt Schaltpult
Eine smarte Lichtsteuerung fasst alle Leuchten eines Raums zusammen und speichert Lichtstimmungen als Szenen. Die Szene „Empfang“ setzt warmes, helles Licht am Eingang und gedimmtes Licht im Saal; „Dinner“ dimmt das Grundlicht und betont die Tische; „Präsentation“ fährt die Beschattung herunter und dunkelt den Bereich vor der Leinwand ab; „Party“ übergibt an farbiges Effektlicht. Der Wechsel zwischen den Phasen ist ein Tastendruck – am Wandtaster, am Tablet oder zeitgesteuert.
- Wiederholbare Qualität: Jede Veranstaltung sieht so aus, wie die Szene programmiert ist – unabhängig davon, wer an diesem Abend Dienst hat.
- Weniger Aufbau: Was fest verbaut und programmiert ist, muss nicht für jedes Event neu installiert werden.
- Effektlicht eingebunden: Bühnen- und Effektscheinwerfer mit DMX-Ansteuerung lassen sich in die Szenen einbinden, sodass Raum- und Effektlicht zusammenspielen.
- Mehr als Licht: Beschattung, Leinwand, Lüftung oder Beschallung können Teil derselben Szene sein.
Worauf es bei der Planung ankommt
- Bedienkonzept zuerst: Wer bedient die Anlage – Veranstaltungsleitung, Servicepersonal, externe Techniker? Daraus folgt, welche Szenen auf welchen Tastern liegen und welche Funktionen geschützt bleiben.
- Raumaufteilung: Wird der Saal geteilt, müssen sich auch Licht und Szenen teilen lassen. Das wird von Anfang an in Zonen geplant.
- Spielraum für Kundenwünsche: Neben festen Szenen braucht es eine einfache Möglichkeit, Farben oder Helligkeit für eine bestimmte Veranstaltung anzupassen – ohne Programmierkenntnisse.
- Übergabepunkt für externe Technik: Bringt ein Veranstalter eigene Licht- oder Tontechnik mit, braucht es einen definierten Übergabepunkt, damit sich beides nicht in die Quere kommt.
- Sicherheitsbeleuchtung bleibt eigenständig: Not- und Sicherheitsbeleuchtung sind von der Szenensteuerung unabhängig.
Umbau oder bestehende Location
Bei einem Umbau lässt sich die Lichtsteuerung gleich mit der neuen Elektroinstallation planen. In bestehenden Räumen kann oft vorhandene Beleuchtung weiter genutzt werden: Dimmbare Leuchten werden in die Steuerung eingebunden und um gezielt gesetztes Akzent- oder Effektlicht ergänzt. Welche Variante wirtschaftlich ist, hängt davon ab, wie oft der Raum genutzt wird – den Vergleich zwischen fester Technik und wiederkehrender Miete rechnen wir in einem eigenen Beitrag durch.
Was ZenIQ übernimmt
ZenIQ entwickelt das Licht- und Bedienkonzept, plant die Komponenten, programmiert Szenen und Bedienoberflächen herstelleroffen und weist das Team der Location ein. Elektroinstallation und Montage übernehmen konzessionierte Partnerbetriebe. Für Hotels mit Veranstaltungsbereich lässt sich die Lichtsteuerung mit der Zimmer- und Haustechnik in einem System zusammenführen.
Gründer & Smart-Home-Spezialist bei ZenIQ – Praxis mit Loxone, Schrack und KNX aus echten Projekten in Wien.
Dein Projekt in Wien?
Lass uns unverbindlich über smarte lichtsteuerung eventlocation wien sprechen – persönlich, telefonisch oder per Video.
Kann unser Personal die Anlage ohne Techniker bedienen?
Ja, genau dafür ist sie gemacht. Die Szenen liegen auf klar beschrifteten Tastern oder einem Tablet; komplexe Einstellungen bleiben geschützt. Bei der Übergabe schulen wir das Team ein.
Funktioniert das mit unserer bestehenden Bühnentechnik?
Meist ja: Scheinwerfer mit DMX-Ansteuerung lassen sich in die Szenen einbinden. Wir prüfen vorab, welche Geräte vorhanden sind und wie sie angesteuert werden.
Können Veranstalter ihre eigene Technik mitbringen?
Ja. Dafür planen wir einen definierten Übergabepunkt, an dem externe Technik übernehmen kann, ohne die fest installierte Steuerung zu stören.
Wie läuft ein Projekt mit ZenIQ ab?
Erstgespräch, Planung mit Festpreis, saubere Installation und dokumentierte Übergabe – ein Ansprechpartner von Anfang bis Ende.
Noch etwas offen geblieben?
Stell uns deine Frage direkt zu diesem Artikel – wir antworten persönlich.
Seriöse Quellen rund ums Thema – unabhängig empfohlen, öffnet in neuem Tab.




